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Literatur:
Illustrierte
Geschichte der
Arbeiter-
Esperanto-
Bewegung,
1993
Herausgeber:
Fritz-Hüser-
Institut für
deutsche und
ausländische
Arbeiterliteratur,
Dortmund

1911 gründeten Arbeiter-EsperantistInnen den Deutschen Arbeiter-Esperanto-Bund (auf Esperanto: Germana Laborista Esperanto-Asocio, GLEA). In den späten 20er Jahren gewann die sowjetkommunistische Richtung die Oberhand; 1930 gründeten die sozialdemokratischen Mitglieder eine eigene Organisation, den Sozialistischen Esperanto-Bund (Socialista Esperanto-Asocio, SEA).

1933 wurden nach der Machtergreifung der Nazis beide Arbeiter-Esperanto-Vereinigungen zerschlagen. Nur der "neutrale" Deutsche Esperanto-Bund (Germana Esperanto-Asocio, GEA) konnte durch seine Anbiederungsstrategie (Gleichschaltung, Ausschluss nichtarischer Mitglieder, Herausgabe von Hitlerreden auf Esperanto, ...) bis 1936 weiterexistieren.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Deutsche Esperanto-Bund als Vertretung aller EsperantistInnen in Deutschland wiedergegründet. Er sollte sich neutral zur bürgerlichen und zur Arbeiter-Esperanto-Bewegung verhalten. Diese Neutralität verletzte er 1955 durch Kollektivbeitritt zum bürgerlichen Welt-Esperanto-Bund (Universala Esperanto-Asocio, UEA). In Folge dessen gründeten Ostern 1956 hauptsächlich sozialdemokratische EsperantistInnen den Freien Esperanto-Bund für deutschsprachige Gebiete (Libera Esperanto-Asocio por germanlingvaj regionoj, LEA/G). Da aus der einstigen Vereinigung inzwischen ein informeller (und kleiner) Arbeitskreis geworden ist, wurde der Name 2020 den Gegebenheiten entsprechend in "Deutschsprachige Arbeiter-Esperanto-Aktivisten" (Laboristaj Esperanto-Aktivuloj Germanlingvaj) geändert. Sie arbeiten mit dem Anationalen Weltbund (Sennacieca Asocio Tutmonda, S.A.T.) zusammen. nach oben

ĝisdatigo de 2020-08-14 / zuletzt geändert am 14. 8. 2020